Vitamin D3 – hochdosierte Einnahme!

Buchrezension:
Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3: das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will
von Jeff. T. Bowles

Organische Kapsel

Vitamin D3 hochdosiert
welche Auswirkungen nach
Einnahme extrem hoher 
Dosen Vitamin D3 hat dies
auf den Körper? Welche 
Verbindungen bestehen zu 
Krankheiten? Welche For-
schungsergebnisse gibt es
zu einem Vitamin D-Mangel?

Mein 1 Jahr dauerndes Experiment mit Vitamin D3 – 100.000 IE/Tag

Er hat es gemacht. Er hat es wirklich gemacht. Jeff T. Bowles hat allen ärztlichen Warnungen getrotzt und hat täglich eine große Menge Vitamin D eingenommen, nämlich bis zu 100.000 Einheiten am Tag. Dem Titel nach hat er diese hohe Dosis ein Jahr lang genommen, liest man allerdings das Buch, wird klar, dass er mit seiner Vitamin-D3-Dosis auch geschwankt hat, zwischen 25.000 und 100.000 IE (internationalen Einheiten) am Tag. Das ist unglaublich viel. Zum Vergleich: Als bei einer Bekannten ein sehr großer Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde, hat der Endokrinologe ihr 1000 IE Vitamin D täglich verschrieben – natürlich aus meiner Sicht viel zu wenig, um einen gravierenden Mangel auszugleichen. Doch Jeff T. Bowles war es egal, was die Arztwelt sagt, was die Pharmakonzerne vorschreiben, was die sogenannten „Gesundheitsexperten“ empfehlen. Er hat es einfach mal versucht. Und das Selbstexperiment ist nicht nach hinten losgegangen. Nein, im Gegenteil, seine großen und kleinen Gesundheitsprobleme verschwanden, sie lösten sich in Luft auf, als ob er durch das Vitamin D die Selbstheilungskräfte seines Körpers so unterstützen konnte, dass der Körper alle seine Krankheiten bekämpfen konnte.
Ich möchte hier einmal ausführen, was für große und kleine „Wehwehchen“ durch die hohe Vitamin-D-Dosierung verschwanden:

  • seine „schnappende Hüfte“ (coxa saltans) schnappt nicht mehr, die Probleme in der Hüfte sind vollkommen verschwunden, ganz selten hat er mal leichte Schmerzen in der Hüfte.
  • ein Nagelpilz, den er seit 20 Jahren hatte, ist nach 10 Monaten hochdosiertem Vitamin D vollkommen geheilt.
  • sein Knochenvorsprung am Ellenbogen hat sich zurückgebildet.
  • 15 Jahre Arthritis in den Schultern hatten ein Ende, er kann seine Schultern wieder wie ein Sportler bewegen.
  • ein Überbein am Handgelenk ist im Prozess des Schrumpfens und schmerzt nicht mehr.
  • die subkutane (unter der Haut) Zyste im Gesicht existiert nicht mehr.
  • sein Gewicht ist 9 Kilo runter gegangen, ohne dass er irgendeine Diät gemacht hat.

Bei manchen Sachen lehnt er sich damit natürlich weit aus dem Fenster. Er verdient meinen höchsten Respekt, dass er keine Angst hat, hier medizinische Thesen aufzustellen, die im Allgemeinen höchst unpopulär sind. Ich sage nicht, dass die Thesen stimmen, aber wenn Sie irgendeine Form eines körperlichen oder emotionalen Symptoms haben, dann kann ich nur empfehlen, sich auch mit Vitamin D3 näher zu beschäftigen.

Jeff T. Bowles ist davon überzeugt, dass ein Vitamin D3 Mangel auch über 60 Erkrankungen mit auslösen kann, darunter Adipositas, Allergien, viele Krebsarten, Alkoholismus, Magengeschwüre etc.

Der Autor hat eine sehr interessante Theorie aufgestellt, wie solche Erkrankungen auch mit einem Vitamin D3-Mangel zusammenhängen können. Und das hängt mit dem Winterschlaf zusammen wie er z. B. von den Bären gehalten wird. Im Winter nämlich, wenn die Zeit für die Bären gekommen ist, in den Winterschlaf zu gehen, dann sinkt ihr Vitamin D3 Spiegel. Bowles nimmt an, dass das Sinken des Vitamin D3-Spiegles bei Bären den Winterschlaf auslöst. Beim Menschen könnte so ein niedriger Vitamin D3-Spiegel ähnliches verursachen: Der Körper versucht, Ruhe zu halten, nur noch das Wichtigste zu erledigen, bis endlich wieder Frühjahr ist. Bowles nennt das das „unvollständige-Reparatur-Syndrom“. Der Körper kann in dem Zustand nicht alle „Reparaturen“ ausführen, da er einen Gang zurückschaltet um genügend Kräfte zu haben, bis zum nächsten Frühjahr durchzuhalten. Deshalb erledigt er nur das nötigste und so können sich „Wehwehchen“ und Erkrankungen ausbreiten, wenn der Vitamin D-Spiegel niedrig ist.

Wenn Sie sich entschließen, radikal wie Jeff T. Bowles extrem hohe Dosen einzunehmen, dann lesen Sie bitte zuerst das Buch. Denn der Autor empfiehlt so z. B. nicht, eine hohe Dosis sofort anzufangen, sondern in ein paar Schritten zu steigern. Wenn Probleme wie Schmerzen auftauchen (die er, wenn ich ihn richtig verstehe, auch teilweise auf Heilungsprozesse im Körper zurückführt), soll man einfach wieder reduzieren. Auch betont er, dass man seinen Vitamin D-Spiegel regelmäßig kontrollieren soll, er empfiehlt einen Vitamin  D-Spiegel von 80 bis 100 ng/ml. Er selbst hatte bei hohen Dosen einen Vitamin-D-Spiegel von 168 ng/ml, was als gefährlich für das Herz gilt. Daraufhin hat er einen Monat lang nur 5000 bis 10.000 IE am Tag genommen und sein Spiegel rutschte wieder auf 115 ng/ml.

Herzprobleme bei einem hohen Vitamin D3 Spiegel führt er übrigens darauf zurück, dass bei viel Vitamin D3 auch ein Mangel an dem Vitamin K2 vorhanden ist, was aus seiner Sicht dann die Herzprobleme wie Herzflimmern verursachen kann. Auch deshalb empfielt Jeff T. Bowles zusätzlich zu hohen Dosen von Vitamin D3 auch Vitamin K2 einzunehmen. Seine These ist: Das Vitamin D3 wurde nur deshalb in Studien bei hohen Dosen als scheinbar toxisch angesehen, weil der Vitamin K2 Spiegel dadurch gleichzeitig gesunken ist, und Vitamin K2 wird für viele Prozesse im Körper gebraucht, eben auch vom Herzen. Jeff T. Bowles nimmt selbst täglich zusätzlich zu Vitamin D 3 auch immer K2 ein und empfiehlt dringlich, hohe Vitamin D3-Dosen nicht ohne Vitamin K2 einzunehmen. Er empfiehlt hier „Super K“, das sowohl K1, als auch K2 in der MK4-Variante wie auch in der MK7-Variante enthält (die MK-Varianten beziehen sich auf die Quelle, die MK4-Variante hat eine tierische Quelle, die MK7-Variante eine bakterielle).

Gleichzeitig empfiehlt er bei Einnahmen von Vitamin D3 und Vitamin K auch Fischöl, er selbst nimmt 8 Fischöl-Kapseln täglich ein. Denn nach einer Studie verringert Fischöl das Risiko, an Herzrhythmusstörungen zu erkranken, um 90%.

Die Forschung ist heutzutage nicht so weit, dass sie Zusammenhänge zwischen Erkrankungen, Vitamin D3 und Vitamin K2 ausgiebig untersucht hat. Bowles hat in seinem Buch einen Ausschnitt aus einem wissenschaftlichen Bericht über den Zusammenhang von D3 und Vitamin K im Körper abgedruckt, es ist also nicht nur Bowles eigene Idee, dass dieser Zusammenhang besteht. Gleichzeitig hat er auch einen sehr irritierenden Leserbrief wiedergegeben. In dem Leserbrief berichtet der Leser, dass er auch Vitamin K2 zu sich genommen hat und dadurch sein Herz stark geschlagen hat. Erst als er von Vitamin K2 zu diesem „Super K“ umgestiegen ist, sind auch die Herzprobleme verschwunden. Ich möchte von daher nochmal betonen, dass Sie nicht einfach die Vitamin-Dosis extrem hoch schrauben können, ohne sich mit dem Thema Vitamin D3 und Vitamin K beschäftigt zu haben. Wenn Sie es ausprobieren wollen, dann ist das natürlich Ihr eigenes Risiko, ich empfehle dann unbedingt, das Buch von Bowles zu studieren.

Überhaupt sollte man beim Lesen von Gesundheitsinformationen nie seinen gesunden Menschenverstand ausschalten. Auch Bowles berichtet von einem Experiment mit einer Ratte und ich stimme mit seinen Schlussfolgerungen überhaupt nicht überein. Er hat bei einer Ratte sowohl das Wasser und scheinbar auch die Nahrung eingeschränkt, und die Ratte hat länger gelebt, als alle ihm bekannten Ratten. Seine Schlussfolgerung war, dass Wasserrestriktion den Körper länger leben lässt, doch ich halte das für sehr gefährlich. Denn Wasser wird in fast allen Prozessen des Körpers gebraucht, eine Restriktion kann viele Krankheiten auslösen (darüber wurden auch schon Bücher geschrieben, so z. B. das Buch „Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs: Das Aufklärungsbuch“ von Faridun Batmanghelidj). Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ratte aufgrund des wenigen Wassers so lange gelebt hat sondern führe das auf Nahrungsrestriktion zurück. Und somit halte ich es mit diesem Buch wie mit allem: Ich profitiere von seinen Erfahrungen, ich nehme mir aus dem Buch alle Informationen, die für mich wichtig sein könnten, schalte dabei aber meinen gesunden Menschenverstand nicht aus. Auf jeden Fall ist das Buch von Jeff T. Bowles eine gute Anregung, mit Vitamin D3 nicht so ängstlich umzugehen.

Quelle:

Bowles, Jeff T.: Hochdosiert. Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3. Mein 1 Jahr dauerndes Experiment mit 100.000 IE/Tag. Das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will. Immenstadt 2013.

 

Zusatz:
Erfahrungsbericht: Vitamin D3 hochdosiert:

Kein Problem: Circa 320.000 Einheiten in 4 Tagen.
Wie ich meinen Vitamin D3-Spiegel wieder schnell in ein gesundes Maß brachte – dank Hochdosierung.

Ich habe hier schon berichtet, dass mir das Vitamin D in der Bewältigung meiner Depression sehr geholfen hat (siehe Artikel „Meine lange Reise aus der Depression“). Jetzt wollte ich erzählen, wie ich Vitamin D einnehme, und die Angst vor Überdosierung nehmen.

Ich muss zugeben, dass ich kein großartiger Tablettenschlucker bin. Wenn mir der Arzt was verschreibt, nehme ich es nur regelmäßig wenn es gar nicht mehr anders geht. Ansonsten vergesse ich es oft. Wenn es mir also gut geht, bin ich auch ziemlich lax mit der Einnahme von Vitamin D – weil ich spüre ja kein Leid, und dann steht es unbenutzt im Schrank. Ich habe also fast den ganzen Sommer und halben Winter über wieder nichts genommen und dann… peng… bekam ich wieder meine Schwindelattacken morgens. Man muss wissen, dass ich jahrelang mit morgendlichen Schwindelattacken nach der Dusche zu kämpfen hatte, und immer dachte, dass ist mein Kreislauf. Nachdem ich dann meinen Vitamin D-Spiegel von sehr niedrig auf hoch brachte, verschwanden diese Schwindelattacken völlig. Und jetzt, nach einigen Monaten ohne dieses fettlösliche Vitamin, waren sie plötzlich wieder da…. und ich wusste, jetzt ist mein Vitamin D-Spiegel wieder unten, jetzt muss ich wieder was nehmen. Und da habe ich geahnt, mein Spiegel ist unter 30 und habe ihn auf 20 geschätzt. Mein Zielspiegel ist mind. 60 ng/ml, also fehlten mir 40 ng/ml im Blut. Natürlich wäre es besser, den Spiegel nicht nur zu schätzen, sondern messen zu lassen, doch ich wollte die 30 Euro sparen und dachte auch, wenn ich mich um 10-20 ng/ml vertue, ist das kein großes Drama. Schließlich kann ich auch locker aus meiner Sicht nen Spiegel von 100 ng/ml haben. Also war meine Schlussfolgerung, ich muss meinen Vitamin D-Spiegel um 40 ng/ml hoch bringen, und habe mir mit dem Buch von Dr. von Helden ausgerechnet, wie viel Tabletten bzw. Dekristol-Kapseln das sein müssen. Bei meinem Gewicht sind das 28,6 Kapseln. Ich habe dann 5 Tage lang jeden Tag etwa 4 Kapseln, also 80.000 Einheiten, geschluckt und die restlichen eine Woche später.

Ich habe also in 4 Tagen circa 320.000 Einheiten geschluckt. Und habe nichts gemerkt. Außer dass meine Schwindelattacken nach einem Tag verschwunden waren. Mir wurde nicht übel, ich hatte keine Schmerzen, mir ist rein gar nichts aufgefallen.

Jetzt bin ich mir sicher, dass mein Spiegel wieder in einem gesunden Maß ist. Diesmal achte ich aber mehr drauf, ihn nicht wieder so fallen zu lassen und schlucke Dekristol zwischendurch. Jetzt steht die Dose offen herum, so dass ich sie nicht übersehen und vergessen kann.

Sabine M.

zum Artikel..

 

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2 Antworten auf Vitamin D3 – hochdosierte Einnahme!

  1. Rita sagt:

    Hallo!

    Habe auch vor kurzem Erfahrungen sammeln können mit einer Höherdosierung von Vitamin D3. Mein Arzt hatte damals D3-mangel bei mir festgestellt und mir ein Präparat verordnet da ich aber ausprobieren wollte ob es mit einer Überdosierung nicht schneller gehen würde den Mangel zu beheben suchte ich im Internet nach Tropfen.
    Bin dann nach langer Suche auf Vitaminexpress.org fündig geworden.
    Ich kann deren Tropfen allerdings nur allerwärmstens empfehlen.

  2. Elisabeth Reinhart sagt:

    Danke für diesen Beitrag, ich hab mir das Buch eben bestellt.
    Bei mir wurde nämlich auch ein Vitamin D-Mangel festgestellt und seither setze ich mich etwas mit dem Thema auseinander. Mir kommt vor, dass der Zusammenhang zwischen Vitamin D und K2 auch bei vielen Ärzten noch nicht so angekommen ist. Der Mediziner, der mir Vitamin D verschrieben hat, hat kein Wort über K2 verloren. Der Beitrag weist ja darauf hin, dass es hier noch Forschungslücken gibt, aber angesichts des Vitamin D-Hypes der letzten Jahre sollte man sich dem doch mehr annehmen. Ich hab eine Zeit lang beides nebeneinander eingenommen, bin jetzt aber froh über die Kombi-Produkte, die es mittlerweile zum Beispiel bei vitaminexpress gibt. Bei mir hat sich kein Herzrasen eingestellt. Aber dass jeder Stoff in jedem Körper anders wirkt, da er ja auf andere Voraussetzungen trifft, ist sicher Fakt. Ich bin davon überzeugt, dass es zukünftig individuelle Vitamintherapien und Präparate geben wird, die auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt sind.

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